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Umweltamt des Kantons Solothurn
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Liebes umweltamt mir kommen die tränen, jetzt beklagt ihr euch es würde wieder schlechter luft geben. kennt ihr die zusammenhänge nicht! ihr solltet mal einen weiterbildungskurs besuchen... solange der autoverkehr unnötig schikaniert wird im kanton solothurn, solange werden wir auch schlechtere luft bekommen... und das unfallrisiko wird ebenfalls unnötig erhöht. aber das spielt ja diesen herren und damen umweltfritzen keine rolle. Hauptsache der verkehr steht!? hier so ein beispiel das man sicher vieller orts im kanton solothurn sehen kann...
Es scheint mir so, dass wir im kanton solothurn etliche unfähige leute beim kanton beschäftigen... wo wir leider mit unseren steuern durchfüttern müssen... entschuldigt aber mir kommt langsam die galle hoch!! das gibt dann eine umweltverschmutzung. studiert einmal meine seiten, vielleicht geht ihnen den ein licht an. werde ihnen liebe herren dann noch ein paar fragen stellen betreffend gasfeuerungen, hier wird auch wieder geld eingetrieben unter dem denkmantel es diene dem umweltschutz. nur schade das unser kantonsrat nur oberflächliche bescheide abgibt... werde auch da dann noch tiefer ins detail gehen... ich erhoffe mir dann fachmännische antworten.
Quelle Grenchertagblatt vom 19.1.05 Mehr
Schadstoffe in der Luft Der
wieder ansteigende Stick-oxid-Gehalt der Luft sowie die Mikroverunreinigungen im
Gewässer bereiten dem Chef Amt für Umwelt, Markus Egli, Kummer. Es sind aber
nur zwei Themen aus den alljährlich erscheinenden Umweltdaten Pascal
Mülchi Es
wird wieder vermehrt mit grösseren Fahrzeugen, die mehr Benzin verbrennen,
gefahren», konstatiert Markus Egli, Chef Amt für Umwelt (AfU) und spricht
dabei seine momentan grösste Sorge an. Der Stickoxid-Gehalt der Luft ist nämlich
in den letzten zwei Jahren wieder gestiegen. Die
Luftbelastung - insbesondere den Stickstoffdioxidgehalt (NO2) und die
Feinstäube - interpretiert Egli als ernst zu nehmenden Trend zum Schlechten.
Die Einführung und der Durchbruch des Katalysators habe zwar gegriffen - nun würden
die Werte aber wieder leicht steigende Tendenz zeigen. Dementsprechend sammeln
sich wieder mehr Schadstoffe in der Luft. Diese Tatsache widerspiegelt auch die
nebenstehende Grafik. Beispiel: Der Jahres-Mittelwert von «Solothurn
Hintergrund», mit Messanlage-Standort beim Altwyberhüsli, hat sich in den
letzten zwei Jahren um zwei Milligramm pro Kubikmeter erhöht. Hält diese
Entwicklung an, erreicht die Belastung in ungefähr drei Jahren bereits wieder
den Jahresgrenzwert (JGW). Neue
Strategie Angesichts
des angesprochenen Problems sei man denn auch etwas desillusioniert - den
Mahnfinger zu zeigen nütze nicht viel. «Das Problem ist schweiz-, europa- wie
auch weltweit bekannt», hält Egli fest. Die Strategie des AfU ziele nun eher
in Richtung Verhalten jedes Einzelnen. Auf dieses wolle man in Zukunft
vorwiegend aufmerksam machen. Denn: Das Verhalten des Individuums beeinflusst
indirekt auch wieder seine Gesundheit. Lokales Handeln ist also nötig. «Jeder
Einzelne soll etwas zur Verbesserung beitragen.» Anstatt viele Kilometer in
weit entfernte Erholungsgebiete zu fahren, könne man sich genauso gut zu Fuss
oder mit dem Velo in der schönen Aare- und Juralandschaft erholen. Mikroverunreinigungen
im Wasser Im
Vergleich zum Jahr 2002 gibt auch der Bereich Wasser zu denken. Egli bringt zum
Ausruck: «Die Gewässer haben weniger Wasser verzeichnet. Das ganze Jahr war
ziemlich trocken.» Grossen Kummer bereiten ihm vor allem Mikroverunreinigungen
im Wasser, so genannte hormonaktive Stoffe. Diese können von den Kläranlagen
nicht genügend gut gefiltert werden - vermehrtes Fischsterben ist die Folge.
Die Wasserqualität konnte dank Kläranlagen aber in den letzten 30 Jahren stets
verbessert werden. Die
Tendenzen erkennen Egli
stellt klar, dass sich Umweltdaten nicht von Jahr zu Jahr markant verändern würden.
Erst nach Betrachtung über längere Zeiten liessen sich Tendenzen erkennen -
vorher könne man «nur» jährliche Schwankungen konstatieren. Aktuellstes
Beispiel ist der Jahrhundertsommer 2003, der die Ozonwerte regelrecht in die Höhe
schnellen liess. «Hyperventilieren sollte man deswegen nicht», meint Egli. «Das
Dossier soll vor allem auch als Nachschlagewerk dienen.» Für das Jahr 2003
wurde dieses zusätzlich um einige Themenbereiche erweitert. Speziell zu erwähnen
sind: Entwicklung der Flugbewegungen vom Regionalflugplatz Grenchen,
Stofffluss-Analyse Abfallwirtschaft sowie Bearbeitsungsstand der kommunalen
Gefahrenkarten. Die Umweltdaten 2003 sind abrufbar im Internet unter: www.afu.so.ch 19.01.2005 05:59 |