Umweltamt des Kantons Solothurn


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Liebes umweltamt mir kommen die tränen, jetzt beklagt ihr euch es würde wieder schlechter luft geben. kennt ihr die zusammenhänge nicht! ihr solltet mal einen weiterbildungskurs besuchen... solange der autoverkehr unnötig schikaniert wird im kanton solothurn, solange werden wir auch schlechtere luft bekommen... und das unfallrisiko wird ebenfalls unnötig erhöht. aber das spielt ja diesen herren und damen umweltfritzen keine rolle. 

Hauptsache der verkehr steht!?

hier so ein beispiel das man sicher vieller orts im kanton solothurn sehen kann...

P7260003.JPG (58520 Byte)  P7260008.JPG (62436 Byte) hier steigt unweigerlich die luftbelastung und das unfall risiko. meine herren umwelt fritzen. 

Es scheint mir so, dass wir im kanton solothurn etliche unfähige leute beim kanton beschäftigen... wo wir leider mit unseren steuern durchfüttern müssen... entschuldigt aber mir kommt langsam die galle hoch!! 

das gibt dann eine umweltverschmutzung.

studiert einmal meine seiten, vielleicht geht ihnen den ein licht an.

werde ihnen liebe herren dann noch ein paar fragen stellen betreffend gasfeuerungen, hier wird auch wieder geld eingetrieben unter dem denkmantel es diene dem umweltschutz. 

nur schade das unser kantonsrat nur oberflächliche bescheide abgibt... werde auch da dann noch tiefer ins detail gehen...

ich erhoffe mir dann fachmännische antworten.

 

Quelle Grenchertagblatt vom 19.1.05

Mehr Schadstoffe in der Luft
Umweltdaten 2003
Steigender Stickoxid-Gehalt der Luft erfordert eine neue Strategie

 

Der wieder ansteigende Stick-oxid-Gehalt der Luft sowie die Mikroverunreinigungen im Gewässer bereiten dem Chef Amt für Umwelt, Markus Egli, Kummer. Es sind aber nur zwei Themen aus den alljährlich erscheinenden Umweltdaten
des Kantons.

 

Pascal Mülchi

 

Es wird wieder vermehrt mit grösseren Fahrzeugen, die mehr Benzin verbrennen, gefahren», konstatiert Markus Egli, Chef Amt für Umwelt (AfU) und spricht dabei seine momentan grösste Sorge an. Der Stickoxid-Gehalt der Luft ist nämlich in den letzten zwei Jahren wieder gestiegen.

 

Die Luftbelastung - insbesondere den Stickstoffdioxidgehalt (NO2) und die Feinstäube - interpretiert Egli als ernst zu nehmenden Trend zum Schlechten. Die Einführung und der Durchbruch des Katalysators habe zwar gegriffen - nun würden die Werte aber wieder leicht steigende Tendenz zeigen. Dementsprechend sammeln sich wieder mehr Schadstoffe in der Luft. Diese Tatsache widerspiegelt auch die nebenstehende Grafik. Beispiel: Der Jahres-Mittelwert von «Solothurn Hintergrund», mit Messanlage-Standort beim Altwyberhüsli, hat sich in den letzten zwei Jahren um zwei Milligramm pro Kubikmeter erhöht. Hält diese Entwicklung an, erreicht die Belastung in ungefähr drei Jahren bereits wieder den Jahresgrenzwert (JGW).

 

Neue Strategie

 

Angesichts des angesprochenen Problems sei man denn auch etwas desillusioniert - den Mahnfinger zu zeigen nütze nicht viel. «Das Problem ist schweiz-, europa- wie auch weltweit bekannt», hält Egli fest. Die Strategie des AfU ziele nun eher in Richtung Verhalten jedes Einzelnen. Auf dieses wolle man in Zukunft vorwiegend aufmerksam machen. Denn: Das Verhalten des Individuums beeinflusst indirekt auch wieder seine Gesundheit. Lokales Handeln ist also nötig. «Jeder Einzelne soll etwas zur Verbesserung beitragen.» Anstatt viele Kilometer in weit entfernte Erholungsgebiete zu fahren, könne man sich genauso gut zu Fuss oder mit dem Velo in der schönen Aare- und Juralandschaft erholen.

 

Mikroverunreinigungen im Wasser

 

Im Vergleich zum Jahr 2002 gibt auch der Bereich Wasser zu denken. Egli bringt zum Ausruck: «Die Gewässer haben weniger Wasser verzeichnet. Das ganze Jahr war ziemlich trocken.» Grossen Kummer bereiten ihm vor allem Mikroverunreinigungen im Wasser, so genannte hormonaktive Stoffe. Diese können von den Kläranlagen nicht genügend gut gefiltert werden - vermehrtes Fischsterben ist die Folge. Die Wasserqualität konnte dank Kläranlagen aber in den letzten 30 Jahren stets verbessert werden.
«Standorte, die sich in akuter Gefahr befinden, gibt es keine», so Egli. Momentan werde aber ein Kataster für Böden erstellt, wobei man belastende Standorte ausfindig machen wolle.

 

Die Tendenzen erkennen

 

Egli stellt klar, dass sich Umweltdaten nicht von Jahr zu Jahr markant verändern würden. Erst nach Betrachtung über längere Zeiten liessen sich Tendenzen erkennen - vorher könne man «nur» jährliche Schwankungen konstatieren. Aktuellstes Beispiel ist der Jahrhundertsommer 2003, der die Ozonwerte regelrecht in die Höhe schnellen liess. «Hyperventilieren sollte man deswegen nicht», meint Egli. «Das Dossier soll vor allem auch als Nachschlagewerk dienen.» Für das Jahr 2003 wurde dieses zusätzlich um einige Themenbereiche erweitert. Speziell zu erwähnen sind: Entwicklung der Flugbewegungen vom Regionalflugplatz Grenchen, Stofffluss-Analyse Abfallwirtschaft sowie Bearbeitsungsstand der kommunalen Gefahrenkarten.
Die im Dezember letzten Jahres publizierten Umweltdaten 2003 beschränken sich auf eine unkommentierte Zusammenstellung und Darstellung der umweltrelevanten Daten für das Jahr 2003. Tabellen und Diagramme informieren über die Entwicklungen der Umweltbelastung im Kanton Solothurn. Kommentare und Interpretationen bleiben also aus. «Interessierte sollen sich aber keineswegs scheuen, beim AfU Fragen zu stellen», betont Egli. Die Gesellschaft soll schliesslich darüber Bescheid wissen, was sie sich selbst antut.

 

Die Umweltdaten 2003 sind abrufbar im Internet unter: www.afu.so.ch

 

19.01.2005 05:59

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