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kreisellösung für gefährliche ausfahrt in grenchen
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Dienstag, 09. Oktober 2007 060519 GRENCHEN Bahn frei für «Knochenkreisel»Mit dem Kreiselprojekt bei der Autobahnausfahrt geht es vorwärts. Im Herbst sollen die Pläne beim Bundesamt für Strassen eingereicht werden. Im Frühling 2007 fahren voraussichtlich die Bagger auf.
"Knochen-Kreisel": Die beiden sollen Rückstaus zur Autobahn hin verhindern und den Verkehrsfluss auf beiden Seiten der Brücke verbessern. / zvg Je ein Kreisel
auf jeder Seite der Autobahnbrücke soll helfen, die bisweilen delikate
Verkehrssituation bei der Autobahnausfahrt Grenchen zu entschärfen. Wobei
eigentlich gar nicht direkt von Kreiseln die Rede sein kann, wie
Kantonsingenieur René Suter erklärt: «Ein Kreisel hat die Eigenschaft, dass
man ihn ganz umkreisen kann», sagt er. «In Grenchen ist das nicht der Fall.
Vielmehr ist ein knochenförmiges Gebilde vorgesehen, welches an beiden Enden
der Brücke von je einem Dreiviertelkreisel zusammengehalten wird.» Das Projekt
ist neu für die Deutschschweiz. «Ideenlieferant war ein ganz ähnliches
Projekt, wie es in Grandson bei Yverdon realisiert wurde», sagt Suter. Der
Vorteil gegenüber der heutigen Situation: Die Ausfahrt soll übersichtlicher
werden, durch den Wegfall der Stoppfelder sollen Rückstaus hin zur Autobahn
vermieden werden (siehe Grafik). Entscheid
liegt beim Bund Ob die beiden
Kreisel gebaut werden, entscheidet letztlich der Bund, der auch 84 Prozent der
Gesamtkosten übernehmen müsste. René Suter rechnet aber fest damit, dass das
Projekt umgesetzt wird. «Das Bundesamt für Strassen ist über die Pläne
informiert und hat die Umsetzung bereits ins Budget aufgenommen.» Im Herbst
sollen die Pläne beim Bund deponiert werden. Geht es nach Suter, könnte
bereits im Frühling 2007 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Eile
ist für den Kanton Solothurn vor allem deshalb geboten, weil die Hoheit über
die Nationalstrassen 2008 von den Kantonen an den Bund übergeht. «Wird das
Projekt nach 2008 umgesetzt, würde der Bund die Kosten zwar vollumfänglich übernehmen,
wir hätten aber kein Mitspracherecht mehr», sagt Suter. Werden die Kreisel wie
vorgesehen im nächsten Jahr gebaut, müsste sich der Kanton mit 16 Prozent an
den Kosten beteiligen. Massnahmen
greifen Das einzige,
was gegen die Kreisel spricht, ist die Tatsache, dass die Verkehrssicherheit im
letzten halben Jahr bereits gestiegen ist. «Dank den provisorischen Massnahmen
hat sich kein Unfall mehr ereignet», sagt René Suter. Mit den Massnahmen sind
die neuen Spiegel und die Stoppschilder gemeint, die im letzten Herbst bei der
Ausfahrt installiert wurden. Dass das Problem damit gelöst ist, glaubt Suter
aber nicht. «Es wäre höchst fahrlässig, sich mit der momentanen Situation
zufrieden zu geben und das Kreiselprojekt zu begraben», macht er deutlich. Beim
Kanton gehe man davon aus, dass das Verkehrsaufkommen auf besagtem
Streckenabschnitt in Zukunft noch zunehmen wird. «Damit steigt auch das
Gefahrenpotenzial», sagt Suter. Deshalb sei der Bau der beiden Kreisel vernünftig.
Auch
die Stadt ist zufrieden Auch auf der
Baudirektion der Stadt Grenchen ist man mit der Kreisellösung zufrieden. «Die
Lösung käme einer wesentlichen Verbesserung gleich», sagt Vizestadtbaumeister
Jürg Vifian. «Wir sind auf jeden Fall froh, dass keine Ampeln installiert
werden.» Denn diese Lösung hätte das Problem des Rückstaus in keiner Weise
gelöst, ist Vifian überzeugt. Quelle: Solothurner Tagblatt, Philippe Müller [19.05.06]
p.s. (s.k.) es wäre schön wenn schon im 2006 mit den
änderungen angefangen würden...
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