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bulletMissionsaktion / Texaid

An der letzten GV konnte der Aktionsleiter über ein gutes Sammelergebnis für das Jahr 2001 be-
richten. Nicht bekannt war damals noch, welche Entschädigung unserer Kolpingfamilie aus der Texaid
aktion, insbesondere Texaidcontainer, pro 2001 zustehen wird. Die Uberraschung war natürlich un-
glaublich, als uns mitgeteilt wurde, dass Grenchen und Bettlach der Texaid 94 Tonnen Alttextilien abgeliefert haben, was uns eine Entschädigung von Fr. 9`396.- einbringt. Zusammen mit den Geldspenden unserer Mitglieder und dem Erlös aus dem Suppenznacht konnten kürzlich im Einvernehmen mit dem Kolpingvorstand rund Fr. 13`SOO.- verteilt werden, und zwar wie folgt:
Fr. 4`500.- Kinderhort in Cusco/Peru Fr. 2500.- Lepraspital in Cusco/Peru, Fr. 2000.- Schwerbehinderte Grenchen, Fr. 1500.- Baby Hospital Bethlehem, Fr. 1000.- Kolpingschule in Bolivien, Fr. 1000.- Lepraspital in Indien, Fr. 1000.- Pfarrei Colcha / Peru, Die Empfangsbestätigungen liegen teilweise bereits vor. Sie sind begleitet von zum Teil erschütternden Berichten. Eine traurige «Kostprobe» aus Bethlehem, berichtet von der uns wohlbekannten Sr. Martha Troxler, aus Sursee stammend und im Baby Hospital tätig: «Herzlichen Dank für die grosse Spende von Fr. 1 `500.- für die Aufgaben des Baby Hospital. Mit den leidenden Menschen von Bethlehem den Weg gehen und helfen in der Not, das ist der momentane Auftrag, dem wir uns verpflichtet fühlen. Kolping Grenchen hilft uns dabei! Nach der wochenlangen Besetzung von Bethlehem und vor allem der Geburtskirche durch die israelische Armee ist die Stadt heute (am 28.6.02) von einer Ruhe und Stille umhüllt. Nichts bewegt sich, selbst die Vögel schweigen. Das ZDF meldet: Ein ruhiger Tag heute, nichts Gutes an der Börse, kein aufregendes Spiet an der WM, und auch in Palästina blieb es ruhig. So sieht es die Welt. Doch kurz darauf höre ich Panzergerassel, Schüsse, Menschen geschrei, kaum 100 Meter vom Baby Spital entfernt. Die Menschen bleiben eingesperrt, wir auch, man kann uns kaum kranke und verletzte Kinder bringen, Ausgangssperre! 70 Babys im Schnellverfahren untersucht und verarztet, dann zwischen Kugethagel zurück mit ihnen zu den Eltern, weil nächste Ausgangssperre! Doch die Medien verschweigen das. Meine Anklage geht auch an die schweigenden Christen. Was ist Bethlehem für sie?" Etwas hoffnungsvoller klingt es aus dem Kinderhort Urpi Wasi in Cusco, von wo Barbara Casanova schreibt: «Tausend Dank im Namen unserer 250 Kinder Euch Kolpingfreunden für die grosszügige Spende von US$ 2`8OO,-. Wie gut uns das tut, dank so guten Freunden können wir unsere Kinder gut betreuen. Milch, Gemüse und Früchte sind bei uns auf dem täglichen Menüplan, was bei den Kindern zu Hause unmöglich ist. Unser Optimismus lässt uns hoffen, dass die Kinder eine bessere Zukunft haben werden. » Und für uns ist klar - wir machen weiter mit unserer Aktion! 

Felix Bernhardsgrütter

Aktionskonto: PC 30-35-9 UBS Grenchen Konto 364545.42H-272

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