Repla Grenchen Büren: Rasche Hilfe
kann Leben retten!

Der Kanton Bern regelte die sogenannte
Strassenrettung neu. Dies bedeutet, dass die Ambulanz und Feuerwehr für die
Gemeinden Arch, Büren, Lengnau, Leuzigen, Meinisberg, Rüti, Romont und Vauflin
neu aus Lyss bzw. Biel statt von Grenchen ausrückt. Die Regionalplanung
Grenchen-Büren (Repla GB) wehrt sich dagegen.

22. April 2003

Rasche Hilfe kann Leben retten, schreibt Boris Banga, Grenchner
Stadtpräsident in seinem Brief an die Regierungsrätin Elisabeth Zölch. Dabei
spricht er auf die Neuregelung der Strassenrettung im unteren Bürenamt an.
So ist neu für die Gemeinde südlich der Aare die Stützpunkt Feuerwehr Lyss
zuständig, während nördlich der Aare die Feuerwehr aus Biel ausrückt. Vor
dem 1. Januar 2003 rückte noch die Stützpunkt Feuerwehr in Grenchen aus. Die
Einsatzwege haben sich nach diesem Entscheid der Gebäudeversicherung drastisch
verlängert. Alleine die Einsatzstrecke nach Lengnau verlängert sich um ein
vierfaches von 2,7 auf elf Kilometer.
Finanziell - sinnlos
"Eine genaue Kostenrechnung würde zeigen, dass der getroffene
Sparentscheid sinnlos ist," mein Alexander Kohli, Präsident der Repla GB.
Zur Zeit koordiniert er den Protest der betroffenen Berner Gemeinden in der
Regionalplanungsgruppe.
In seinem Schreiben an die Berner Regierung, welches die Gemeindevertreter
mitunterzeichneten, macht er geltend, dass das Rettungswesen grundsätzlich aus
dem nächstgelegen Stützpunkt zu erfolgen habe. Es könne doch nicht sein, dass
politische Grenzen wichtiger seien als die Rettung von Menschenleben, erklärt
Kohli.
Er erinnert Regierungsrätin Elisabeth Zölch daran, dass sie als Promotorin der
interkantonalen Zusammenarbeit auftritt und mit dem Espace Mittelland ein
Projekt fördert, dass die Kooperation unter den Kantonen zum Ziel hat. Doch
bereits bei der ersten konkreten Massnahme werden die Kantonsgrenzen wieder
starr und hoch.
Störend daran sei, dass diese Sparmassnahme einmal mehr auf dem Buckel einer
Randregion und ihrer Bevölkerung ausgetragen wird. Die Behörden und die Bevölkerung
der betroffenen Gemeinden waren mit dem Rettungsdienst Grenchen voll zufrieden.
Der Entscheid der bernischen Gebäudeversicherung kann von der Bevölkerung
nicht nachvollzogen werden.
Die Repla GB wartet nun auf die Antwort der Regierungsrätin und hofft, dass die
Anliegen der Region ernst genommen werden.
Weiter Schritte werden zusammen mit der Stadt Grenchen geprüft, erklärt
Alexander Kohli. Sein erklärtes Ziel ist es, überall dort gegen die
Kantonsgrenze anzukämpfen, wo sie der Weiterentwicklung der Region im Wege
stehe.
Wenn das schon nicht
gelingen will, wie solle es dann mit der EU klappen, Leute baut endlich unser
Kantönligeist ab!
Wie würde acht Frau
Regierungsrätin Elisabeth Zölch reagieren, wenn Sie mal so
eine Situation selber erleben würde. Die Grencher Rettungsdienst wären sicher
schneller Vorort als die Berner...
Also überdenkt nochmals diese unlogische
Entscheidung.
Was sich Jahrelang bewährt
hatte, sollte man so lassen wies war... ks.
So wies im moment aussieht
ist keine einigung zustande gekommen!!