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hier wird das
urteil von herrn bieber aufgeschaltet, ebenso die berufung.
begründung berufung
leider ist der einzelrichter herr riazi dem
bundesweiten filz unterlegen,
leider habe ich bis heute keine Stellungsnahme auf
meine zwei einfachen fragen erhalten... aber eben, wie will
ein richter eine ahnung haben von heizungen...
(wenn
zum teil die Fachleute mühe haben... buch tipp Falsch
geheizt ist halb gestorben
ISBN 3-87806-043-2 ) es wird langsam zeit dass in deutschland aufgeräumt wird, mit der leidigen Bürokratie,
es gehen im jahr rund 80 milliarden euros drauf. wie lange wollt ihr euch noch
verarschen lassen ihr lieben deutschen???
pdf-datein: eu
verletzungsverfahren tagespresse
hier diverse Artikel wo einem zudenken geben...
Quelle:
http://www.mdr.de/fakt/3548300.html
FAKT vom
02.10.2006
Manuskript des Beitrages
von Tom
Kühne, Gwenda Walk
Die große Koalition hat sich
auch den Bürokratieabbau auf die Fahnen geschrieben. Doch bevor es damit
losgeht, werden erst einmal neue Gremien geschaffen.

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Sehen Sie hier noch
einmal den Beitrag aus der Sendung
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Die Ausgaben für Bürokratie
explodieren. Hochgerechnet rund 80 Milliarden Euro müssen Bürger und
Unternehmen jährlich in Deutschland dafür aufwenden. Das sind rund 3,5
Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes. Das Institut der deutschen
Wirtschaft schätzt, dass Bürokratieabbau mindestens 420.000 neue
Arbeitsplätze schaffen könnte.
Dass Bürokratie richtig Zeit und Geld kosten kann, hat Wolfgang Lachmuth
aus Groß Schulzendorf in Brandenburg schmerzlich erfahren müssen.
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O-Ton: Wolfgang
Lachmuth
"Seit 14 Jahren möchte
ich gerne in Groß Schulzendorf bauen. Leider machen die Ämter mir da
immer einen Strich durch die Rechnung und ich versuche durch schriftliche
Sachen immer das aufzuheben. Aber es tut sich überhaupt nichts. Ich fühle
mich einfach von Groß Schulzendorf und den Ämtern verarscht."
Die unendliche Geschichte des Berliners, der jenseits der Stadtgrenze ein
Haus bauen will, beginnt 1991. Neben dem Kindergarten erwirbt er damals
dieses Baugrundstück. Als er den Kauf eintragen lässt, spricht ihn der
damalige Bürgermeister offiziell an.
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O-Ton: Wolfgang
Lachmuth
"Und der meinte, ich
solle davon Abstand nehmen. Die Gemeinde möchte gerne den
Kindergartenplatz hier erhalten. Und da ich mich mit der Gemeinde nicht
anlegen wollte, hat der mir einen Vorschlag gemacht - ich sollte im
Innenbereich ein anderes Grundstück erwerben, was er mir vorgeschlagen
hat. Was ich dann auch tat."
Per Defacto-Tausch bekommt er dieses Grundstück. Die Baugenehmigung,
reine Formsache, beteuert die Gemeinde. Doch weit gefehlt: Bebauungspläne
werden aufgestellt und wieder verändert, die Zuständigkeiten wechseln.
Nur die Baugenehmigung, die bekommt er nicht, obwohl immer mehr Geld fließt.
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O-Ton: Wolfgang
Lachmuth
"Fürs Nichts.
Sondern nur Paragrafenreiterei, in dem man sagt: Da ist der Paragraf und
der steht da drinnen - und Du bist da drin und Du darfst da nicht
bauen."
Und so vergehen 14 Jahre. Heute ist das getauschte Bauland ein wertloser
Acker. Allein rund 10.000 Euro zusätzlich zum Kaufpreis hat Wolfgang
Lachmuth in den Sand gesetzt.
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O-Ton: Wolfgang
Lachmuth
"Schönen guten Tag.
Lachmuth."
Und niemand will dafür verantwortlich sein. Auch wenn Ortsbürgermeister
Eckehard List die 14 Jahre Bearbeitungszeit für eine Baugenehmigung
bedauert.
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O-Ton: Eckehard List,
Ortsbürgermeister
"Ich würde das so
begründen: Das ist ein Zusammenwirken aller dieser Institutionen, weil
jeder irgendwo für sich, separat aus seinem eigenen Gesichtsfeld
Entscheidungen trifft. Und das Zusammenwirken aller dieser Entscheidungen
kommt nicht zustande. So bilde ich mir das ein."
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Bürokratieabbau ist
das Ziel der Bundesregierung
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O-Ton: Wolfgang
Lachmuth
"Das ist doch pippi.
Das hat mich einen Haufen Geld gekostet. Warum? Dann brauche ich keine
Beamten und Angestellten. Wofür habe ich die Gebühren dafür
bezahlt?"
Und so kann eine endgültige Klärung noch mal Jahre dauern. Übrigens:
Auf dem Grundstück, das Wolfgang Lachmuth ursprünglich gekauft hatte,
steht längst ein schmuckes Häuschen.
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O-Ton: Wolfgang
Lachmuth
"So habe ich mir
meins vorgestellt."
Und Wolfgang Lachmuth ist kein Einzelfall: Politikwissenschaftler
Ferdinand Müller-Rommel von der Uni Lüneburg hat im Auftrag der niedersächsischen
Staatskanzlei bürokratische Problemfelder in Kommunalverwaltungen
untersucht.
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O-Ton: Ferdinand Müller-Rommel,
Universität Lüneburg
"Es hat sich
eindeutig der Bereich des Baurecht herauskristallisiert, in dem eine Überregulierung
stattgefunden hat in den vergangenen Jahren und in dem deutlicher
Handlungsbedarf besteht."
Denn es geht auch anders: Das erlebt Hans-Jürgen Keil aus Osnabrück. Im
Rahmen eines Modellprojektes darf sich die Stadt zum Bürokratieabbau
sogar über Landesvorschriften hinwegsetzen. Das Dach dieses ehemaligen
Stalls muss erneuert werden.
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O-Ton: Hans-Jürgen
Keil
"Sie sehen dort vorne
schon die Einbuchtung."
Die erforderliche Baugenehmigung gibt es jetzt viel schneller: Denn die
Zahl der beteiligten Ämter wurde deutlich reduziert, die Beamten müssen
schneller reagieren, erläutert Arndt Hauschild vom Bauamt.
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