Das kleine Hilfswerk in Südindien

    Brigitta Meier                                                                                              Telefon: 081 864 06 00 

    Pradella 523                                                                                                Fax:       081 864 06 23         

    7550 Scuol                                                                                                  brigi.m@dplanet.ch

 

Scuol, im Sommer 2005

 

Liebe Freunde und Gönner von „Aama“

 

Nun geht meine Arbeit in Indien schon ins siebte Jahr!  Viel ist gearbeitet worden, viel geholfen, vieles ist gewachsen und vieles hat sich im Laufe der Zeit verändert. Ein bisschen wie ein „Kind“ von mir! Auch Kinder wachsen und entwickeln sich, auch Kinder brauchen von Zeit zu Zeit  neue Kleider,  neue Ideen und neue Aufgaben. Darum hat auch „Aama“ wieder ein neues „Kleid“, das heisst eine neue Anschrift und eine neue Broschüre erhalten.

Und auch die Aufgaben von „Aama“ sind grösser, reicher, und anspruchsvoller geworden. „Aama“ ist aus den Kinderschuhen heraus gewachsen und ist „erwachsen, gross und stark“ geworden. Dies war nur dank Ihrer Mithilfe möglich! Ich kann mich nur immer und immer wieder bei Ihnen von ganzem Herzen bedanken, im Namen derer, die dank Ihrer Hilfe auch gewachsen sind und stärker werden durften.

 

So ist auch das kleine Spital von Zongkar Choede, gewachsen und beendet worden. René, mein Ehemann und ich konnten die Krankenstation Mitte April feierlich einweihen. Wir durften die Ehrungen in Empfang nehmen, aber nur mit der ausdrücklichen Betonung, dass dieses Geld nicht von uns ist, sondern von vielen grosszügigen Menschen in der Schweiz.

Die Verantwortlichen des kleinen Klosters sind sehr froh über die Krankenstation und haben mich gebeten, Ihnen allen, die Sie dazu beigetragen haben, ein grosses Dankeschön zu überbringen.

Am Eingang der Krankenstation ist eine schöne Tafel angebracht, auf dem die Besucher sehen, wer das Spital gespendet hat.

Somit ist ein grosses Projekt von „Aama“ beendet!  Es ist wieder Platz und Kapazität frei geworden!

 

 

Mein grösster Wunsch ist in Erfüllung gegangen!

 

In Indien ist die Armut leider immer noch so gross, dass oft geistig und körperlich Behinderte, alte Menschen, Kinder, misshandelte und verstossene Frauen auf der Strasse leben müssen und ihr Leben so unter erbärmlichsten Umständen, bettelnd bestreiten. Ohne Schutz, ohne Recht, ohne Würde.

Ein Ort wo solche Menschen Aufnahme, ein Heim, Pflege und Liebe bekommen, und Menschen die so etwas möglich machen, dieses zu finden, war mein grösster Wunsch und danach habe ich lange Zeit gesucht und nun gefunden.

Und zwar bei Pater Francis, einem Kapuziner Mönch, der mit seinen Ordensschwestern dieselbe Arbeit verrichtet wie die Schwestern von Mutter Theresa. Sie leben ihren Glauben und geben ihr Leben für die Armen, für die Verstossenen und die Ausgesetzten. Für die, die niemand will; leider ist das in Indien immer noch möglich. Diese Arbeit von Pater Francis und seinen Schwestern möchte ich mit all meiner Kraft und mit all meinen Möglichkeiten unterstützen. Dies wird in Zukunft auch der Hauptteil vom „Aama“ Projekt sein.

 

Bruder Francis braucht dringend Geld für ein weiteres Haus. Darin möchte er alte Menschen und Kinder unter einem Dach wohnen lassen, eine richtige Familie wo sich alle nach ihren Möglichkeiten gegenseitig helfen und für einander da sein können. Vom 18.-22. Juli werde ich im Bogn Engiadina eine Fotoausstellung zeigen. Bitte kommen Sie vorbei, damit ich Ihnen mein neues Arbeitsgebiet, erklären und vorstellen kann. Denn  ich hoffe ganz fest, dass Sie sich angesprochen fühlen und meine Arbeit mit „Aama“ weiterhin so grosszügig unterstützen, damit wir gemeinsam diesen Menschen helfen und ihnen ein Heim bauen können, wo sie die nötige Pflege, Sicherheit und Liebe bekommen.

 

Weiterhin engagiere ich mich intensiv für die Arbeit der Salesian Sisters von Don Bosco.

In den verschiedenen Konvents, wie in Bangalore, Kunnamangalam, Vaduvanchal, Trivandrum und neu auch in Kattapanna, leiten die Schwestern Schulen, Heime für Strassenkinder und Tageshorte in Slums, für kleine Kinder, damit deren Mutter zur Arbeit gehen kann. Sie bilden und fördern Frauengruppen, wo die Frauen niederer Kasten rechnen und schreiben lernen, wo die Frauen  lernen, dass sie zusammen stärker sind und wo sie lernen wo und wie sie sich für ihre Rechte als Frau einsetzen und für diese demonstrieren können. Ebenso begleiten die Schwestern auch Kindergruppen in ganz abgelegenen Dörfern, wo die Armut sehr gross ist. Diesen Kindern geben sie  Nachhilfeunterricht, lehren sie verantwortungsvoll  miteinander umzugehen und dass Mädchen und Knaben die gleichen Rechte und Pflichten haben. Wir hoffen, dass diese Kinder als Erwachsene dieses dann auch leben. Eine Gesellschaft kann sich nur verändern, wenn man bei der Bildung der Kinder beginnt!

Die Salesian Sisters sind aber auch Sozialarbeiterinnen, die immer wieder bei Problemen gerufen werden und die helfen, anhören und zupacken wenn es nötig ist und wo sie können.

Wie Sie wissen, finanziert “Aama” für 50 Kinder aus ganz armen Familien das Schulgeld, und auch die Frauen und Kindergruppen liegen mir sehr am Herzen. Auch bin ich immer wieder sehr erfreut und erleichtert, wenn ich in grossen Härtefällen spontan Hilfe zusagen kann. Ich bin sicher, dass ich immer auch in Ihrem Sinne reagiere.

 

Auch die kleineren Projekte in den Tibetischen Siedlungen, und natürlich auch Nandini in der Blindenschule werde ich weiterhin begleiten und unterstützen. Aber auch dieses ist gewachsen und braucht nicht mehr soviel Aufmerksamkeit von mir.

 

Der “Sommerbrief” gibt mir immer wieder die Gelegenheit Sie zu informieren, Ihnen zu danken und Sie zu bitten, “Aama” weiterhin so liebevoll und tatkräftig zu unterstützen. All die grossen und kleinen Spenden, aber auch die Mithilfe, zum Beispiel beim Stradun- oder Weihnachtsmarkt machen “Aama” erst möglich. Ihre Mithilfe und Ihr Interesse an “Aama” geben mir auch immer wieder die Kraft und die Freude weiter zu arbeiten und mich in Indien, auch in Ihrem Namen, für die armen Mitmenschen einzusetzen.

 

Dieses Jahr findet das Stradunfest am Samstag, den 23. Juli statt und es wäre sehr schön, wenn die fleissigen “Bäckerinen” und “Bäcker” wieder zum guten Gelingen von  unserm Kaffestübli beitragen!

Die gespendeten Kuchen, Brote und anderen guten Sachen, die Sie uns jeweils an den Stand zum verkaufen bringen, finden immer grossen Absatz und grosses Lob!

 

Es würde mich riesig freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen und mich bei der Austellung im BES und auch am Stand beim Stradunfest besuchen würden!

 

Bis dahin bleibt mir nur zu sagen: Ein herzliches Vergelts Gott und bis bald,

 

 

Ihre “Aama” Brigitta Meier  

 

 

 

 

 

Quelle: Allegra Nr. 5 13.7.-27.7.02

27.07.02

Interview mit Brigitta Meier, Scuol

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Spenden, die ankommen

Auf Grund eines Zeitungsberichts ist sie nach Indien gezogen, um tibetischen Flüchtlingen in ihrer Not zu helfen. Einem ersten dreimonatigen Aufenthalt im Jahre 1999 folgten zwei halbjährige. Während des Sommers kehrt sie in ihre Heimat zurück. Hier sammelt sie unentwegt für ihr Projekt «Aama» (= Mutter), mit dem sie Notleidende unter den tibetischen Flüchtlingen, aber auch unter
der sehr armen indischen Landbevölkerung unterstützt. Die gesammelten Geldmittel und Hilfsgüter gelangen vollumfänglich zu den Bedürftigen. Motivation und Kraft für ihren Einsatz holt sich Brigitta Meier in ihrem Glauben an das Gute.

Wie kamen Sie auf die Idee, in Indien einen Hilfseinsatz zu leisten? 

Begonnen hat alles 1981, als ich als freiwillige Helferin an einem Ferienlager für Behinderte teilnahm. Es folgten viele weitere. Ab 1985 organisierte und leitete ich selbstständig Ferienwochen für schwerst Körper- und Geistigbehinderte. Schon damals wurde ich sehr stark von meinen Mitmenschen in Scuol unterstützt. Ein Rückenleiden zwang mich nach vielen Jahren, diese geliebte Tätigkeit grösstenteils aufzugeben. Als ich in einer kirchlichen Zeitung den Aufruf für freiwillige Helferinnen in Indien, in einem tibetischen Flüchtlingslager, las, sah ich darin eine mögliche neue Aufgabe. Es war schon lange mein Wunsch, nach Indien zurückzukehren, das Land, das mein Mann und ich während unserer mehrjährigen Weltreise hatten kennen lernen dürfen. Mit Tibet und seinen Menschen hatte ich mich immer sehr verbunden gefühlt. Dazu kam meine Reiselust und so fühlte ich mich vom Aufruf sehr angesprochen. 

Wie bereiteten Sie sich auf den Hilfeeinsatz vor?

Durch briefliche Kontakte versuchte ich, so viel Information wie möglich über meine neue Aufgabe zu erhalten. Bei meinem vorgesehenen Einsatzort handelte es sich um das kleine Spital des Sera Jhe Health Care Committee, einer 1989 von H. H. Dalai Lama gegründeten Gesundheitskommission, die
sich zur Aufgabe gemacht hat, den Gesundheitszustand der ca. 4000 Mönche zu verbessern. Im ambulanten Spital werden einfache Krankheiten und kleinere Verletzungen behandelt. Auch Tibeter und Inder aus den umliegenden Dörfern, ohne Einschränkung von Geschlecht oder Religion, bekommen dort Hilfe. Das Spital wird zur Hauptsache von tibetischen Mönchen geführt. In den Briefen baten sie mich um Medikamente und medizinische Geräte, die ich ihnen mitbringen sollte. Dazu brauchte ich Geld. So begann ich mit einem Marktstand am Stradunfest und mit der Eröffnung eines Spendenkontos. 

Einmal mehr wurde ich von Mitmenschen in der Region, von meiner Familie und von Freunden unterstützt und so war es mir möglich, die Wünsche zu erfüllen.

Wie gestaltete sich Ihr erster dreimonatiger Einsatz? 

Ich wurde von den Tibetern sehr herzlich aufgenommen und von den vorausgesagten Berührungsängsten war nicht die geringste Spur vorhanden. Ich fühlte mich wohl und auch gesundheitlich ging es mir sehr gut. Durch die Einsicht in die Spitalarbeit merkte ich bald, dass die grösste Hilfe, die ich leisten könnte, in der Beschaffung finanzieller Mittel bestand; unter anderem für die Fertigstellung eines Krankenzimmers und die Konstruktion eines Grundwassertankes. 

Wie ging es weiter?

Die ersten beiden Jahre sammelte ich ausschliesslich Geld uni die besagten Projekte zu unterstützen und üherbrachte jeweils den vollen Betrag in Form eines Checks den Verantwortlichen vom Sera Jhe Health Care Committee. Durch meine tibetische Schwester Jampa kam ich mehr und mehr in Kontakt mit tibetischen Familien, die auf ca. 21 qkm verstreut, in kleinen Siedlungen wohnen. Ich wurde immer
mehr Mitglied einer grossen Familie. Die kleinen Kinder nennen mich Momo = Großmutter, ich bin Atschi = die grosse Schwester, aber vor allem werde ich Aama oder Aamala = Höflichkeitsform von Mutter genannt. So erweiterte und vervielfältigte sich auch mein Aufgabengebiet. 

Worin besteht heute Ihre Aufgabe? 

Da ich merkte, dass meine Hilfe auch in den umliegenden tibetischen und indischen Dörfern gebraucht wird, gründete ich mein kleines Hilfswerk «Aama» und meine Aufgaben sind auch so vielfältig wie die einer Mutter: Mit Rat und Tat zur Seite stehen, wo es gebraucht wird. 

Was konnten Sie bis heute bewirken? 

Einiges! Wir konnten dazu beitragen, dass Sera Jhe Health Care heute ein Gebäude mit einem Telefon, Gemüse und Einkaufsladen und als Wichtigstes ein Krankenzimmer hat. Auch der grosse Wassertank konnte mit Spenden fertig gestellt werden. Bei meinen Aufgaben als "Aama" konnte ich, dank der Unterstützung vom Paraplegikerzentrum Nottwil einem Querschnittgelähmten Tibeter, einem jungen Familienvater, der bis an hin in einer Ecke am Boden lebte, einen Rollstuhl und eine spezielle Matratze sowie Pflegematerial aus der Schweiz mitbringen und ihn und seine Familie finanziell unterstützen. Für ein kleines indisches Bauernmädchen, das durch eine Augenkrankheit. die mangels Geld nicht behandelt werden konnte, erblindete, konnte ich eine Blindenschule finden. so dass es nun eine bessere Zukunft hat. Für eine junge Frau, die an der gleichen Krankheit erblindete, konnte ein WC gebaut werden, damit sie nicht mehr aufs Feld muss, wo allerhand Gefahren, speziell
für eine junge blinde Frau, lauern. Ich gehe oft mit kranken Menschen zum Arzt oder in ein nächstgelegenes Spital, auch mit Frauen zur Frauenärztin. 

Ein kleiner Vergleich: Ein Tibeter oder Inder verdient ca. 50 Rupien (sFr. 1.80) pro Tag, womit er oft eine Großfamilie mit acht bis zehn oder mehr Mitgliedern ernähren und unterhalten muss, Ein Arztbesuch mit Medikamenten und der Rikschafahrt kostet ca. 7 bis 8 Franken. Für uns ein kleiner Betrag. In Indien kann man damit Leben retten, wie das einer jungen Inderin, die ich mit einer schweren Lungenentzündung zum Arzt brachte. Ich besuche und unterstütze auch alte, allein stehende Menschen. Einer Mutter von fünf Kindern konnte ich eine Leberoperation mitfinanzieren. Die Familie hätte sich sonst einer immensen Verschuldung unterziehen müssen, von der sie sich nur sehr schwer wieder hätte befreien können.
Ich konnte einigen jungen Menschen Nachhilfeunterricht finanzieren, was für eine weitergehende Ausbildung nötig war. Ich kümmere mich um alte und behinderte Bettler, die wie Tiere auf der Strasse leben, indem ich ihnen Essen, manchmal ein wenig Geld, und vor allem das Wichtigste, ein bisschen Zuneigung gebe. Das sind nur wenige Beispiele. 

Für alle, die interessiert sind, habe ich bei mir zu Hause eine kleine Fotoausstellung. Ich freue mich über jeden Besuch und gebe sehr gerne Auskunft über meine Tätigkeit in Indien. 

Wie beschaffen Sie die finanziellen Mittel? 

Ich habe mittlerweile ca. 90 Familien, hauptsächlich in Scuol und Umgebung, die mich unterstützen, und denen ich jedes Jahr einen Informationsbrief mit Einzahlungsschein sende. Ich lege sehr grossen Wert auf persönliche Kontakte zwischen den Menschen hier in der Schweiz und in Indien und so konnte ich auch direkte Patenschaften vermitteln. 

Dann gestalte ich die Fotoausstellung, mit der ich Vorträge bei Vereinen und Clubs halte, und vor allem werde ich von meinen Mitmenschen hier in Scuol immer wieder durch Aktivitäten wie Glümeras oder Stradunmarkt sehr tatkräftig unterstützt. 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen, die meine Arbeit erst ermöglichen ganz herzlich bedanken. Ein lieber Sponsor, der mir u. a. ein kleines Moped finanziert hat, damit ich in die weit entlegenen Dörfer gelange, pflegt zu sagen: 

Du arbeitest an der Front, ich im Hintergrund und zusammen sind wir ein gutes Team. Mein Haupt-Sponsor ist der Lions-Club Engiadina Bassa, dessen Mitglieder sehr an meiner Tätigkeit interessiert sind und mir, was sehr wichtig ist, auch Unterstützung für die kommenden Jahre  zusichern. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich bei meinem Mann René bedanken, steht er mir doch immer mit Rat und Tat zur Seite und finanziert sämtliche Nebenkosten, die durch das «Aama»-Projekt entstehen. 

Gibt es auch schwierige Momente für Sie?

Ja sicher! In Indien sind saubere Lud und klares Wasser eine Rarität, grüne Landschaften auch, so dass ich das Engadin schon manch mal vermisse. Es ist oft schwer, die grosse Not der Menschen und Tiere zu ertragen und nur schon das kleine Detail, für sechs Monate nicht in der eigenen Muttersprache zu sprechen, ist nicht immer einfach. Es gibt auch Momente wo mich die Last
der grossen Verantwortung etwas drückt, aber ich spüre immer wieder die grosse Unterstützung meiner Mitmenschen und vor allem die grosse Kraft und Hilfe von oben, von der Kraft, die das Ganze auch eingefädelt hat. 

Welches war Ihr schönstes Erlebnis in Indien?  

Ich hatte schon so viele schöne Erlebnisse, auch damals mit den Behinderten, dass ich keines herausgreifen mag. Jedes Mal, wenn ich in vormals traurige oder verzweifelte Augen ein kleines Leuchten bringen kann, ist das ein schönes Erlebnis für mich. 

Machen Sie weiter und gibt es Zukunftspläne?

Ja, ich reise am 4. September wieder nach Indien. Vor allem möchte ich an den begonnenen Aufgaben weiterarbeiten und hauptsächlich Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Ich versuche, Ausbildungen für junge Tibeter und Inder zu finanzieren, wie zum Beispiel für die junge Tibeterin Dava, die gerne Krankenschwester werden möchte, damit sie dann in den Dörfern den Menschen helfen kann. Ich würde gerne eine Art Spitex aufbauen, um alten und kranken Menschen einfache Hilfeleistungen zu Hause zu erbringen und wo nötig den Transport zum Arzt oder Spital zu ermöglichen. Dazu brauche ich ein kleines Fahrzeug. Ich möchte gerne Säuberungsaktionen starten, bei denen ich grösstenteils indische Frauen und Mädchen, die mehr oder weniger betteln müssen, beschäftigen könnte. Ich möchte vermehrt versuchen, hauptsächlich Mädchen von Bettlerinnen und armen Bauern, an eine Schule zu bringen. Mein grösster Wunsch wäre ein geeignetes Stück Land, auf dem ich ein einfaches Haus bauen könnte, um darin die kranken und behinderten Bettlerinnen und Bettler zu pflegen und ihnen evtl. sogar eine Beschäftigung zu gehen. Auch hoffe ich sehr auf Unterstützung von Tierschutzorganisationen, um das grosse Leid auch unter den Tieren etwas mildern zu können. 

Wie kann man Sie am besten unterstützen? 

Am besten schon mit Bargeld für die oben genannten Aufgaben Materielle Güter wie Kleider und Schuhe habe ich im Moment noch genügend. Später kann ich vielleicht auch tatkräftige Unterstützung vor Ort gebrauchen. Ich möchte allen, die mich unterstützen ein herzliches Vergeltsgott sagen. Möge all das Gute, das von ihnen ausgeht, wieder auf sie zurückfallen.

 

Für allfällige weitere Informationen: 

Brigitta Meier, Pradella 523, 7550 Scuol, Telefon 081 864 06 00, Fax 081 864 06 23 oder E-Mail

info@aama.ch


Für allfällige finanzielle Unterstützung: 

Banca Raiffeisen Engiadina, 7550 Scuol, 

Meier Brigitta

 Spendenkonto Indien

 Konto 70-577-1

 

Quelle: Allegra Nr. 5 13.7.-27.7.02