Die reichen Selbstständigen


Stefan`s Homepage ] Nach oben ]

 

13.09.2008

050302

Die reichen Selbstständigen

 

Die SP Grenchen bekämpfte die Steuersenkung in ihrer Stadt mit der Begründung, dass sie nur den Selbstständigerwerbenden und den Reichen zugute käme.

Die SP Gerlafingen argumentierte vor einem Jahr an unserer Gemeindeversammlung genau gleich. 

Diese Haltung zeugt von einer Ignoranz sondergleichen. Nach neusten Erhebungen zählen nämlich fast 

14 Prozent der Selbstständigen in der Schweiz zu den so genannten «Working Poor».

Auch bei den übrigen 86 Prozent trifft das Prädikat «reich» sicher nur auf eine kleine Minderheit zu.  Unter dem Einfluss der Gewerkschaften scheint die SP jedes Augenmass für die wirtschaftliche Realität zu verlieren. Ihre Wertschätzung gegenüber den Gewerbetreibenden sowie Klein- und Kleinstunternehmen ist gering, ihre Forderungen sind dafür umso höher.

Sichere Arbeitsplätze mit Mindestlöhnen und Lehrstellen sollen sie anbieten, Vereine und gemeinnützige Organisationen sponsoren, die Einkaufsmöglichkeit im Dorf gewährleisten und selbstverständlich tüchtig Steuern bezahlen. 

Wenn die Genossinnen und Genossen

der SP wirklich meinen, für Selbstständigerwerbende liege das Geld auf der Strasse, lade

ich sie herzlich ein, sich diesem erlauchten Kreis anzuschliessen.

Für sie ist es ja sicherlich ein Klacks, 

unternehmerisches Risiko zu übernehmen, auf garantierte Leistungen wie beispielsweise Ferien, Kinderzulagen und 13. Monatslohn zu verzichten, sämtliche Sozialleistungen und Versicherungen alleine zu bezahlen, und falls das Ganze wider Erwarten doch in die Hosen gehen sollte, gleich beim Sozialamt anzuklopfen, weils kein Arbeitslosengeld gibt.

Beat Schmied, FdP-Kantonsrat

Gerlafingen

 

Nach oben ] Wohin mit unserem Kapitalismus 2 ] Auto Abgastest -  AGVS - Filz ] Bundesrat ] Schweizer Bundesgericht ] [ Die reichen Selbstständigen ] strassen - verkehr ] Schuldenberge & Finanzlöcher ] Kanton Solothurn Wahlen ]